9.2. BERLINALE TAGEBUCH

14.00 Uhr: Viel zu spät am Ticket Counter. Ich kreuze die Filme für heute und morgen an. (Es liegen immer Blätter mit den Filmen am kommenden Tag aus. Jede Filmaufführung verfügt über einen eigenen Strichcode, der eingescannt wird.) Ich hab mich für den Panorama-Eröffnungsfilm entschieden. Nach 8minütigem Anstehen: „Für heute Abend noch Karten zu bekommen ist illusorisch.“ „Und für morgen?“ „Glück gehabt.“ Ich nehme die Karten für morgen — „Snow Cake“ (der heutige Eröffnungsfilm der Berlinale) und „Bye Bye Berlusconi!“ — in Empfang. Draußen fallen dicke Schneeflocken vom Himmel.
15.30 Uhr: Ich mache mir Pellkartoffeln mit Quark und höre »Radio Eins«, das „offizielle Berlinale-Radio“. Es werden Karten für den Panoramaeröffnungsfilm „Brothers of the Head“ verlost. Wer wagt gewinnt! Nach dem dritten Versuch komme ich durch und gewinne zwei Karten. Bingo! Katja ist dafür, sich schon etwas eher zu treffen, »um Berlinaleluft zu schnuppern«. Wir verabreden uns um 20.30 Uhr vor dem »Arsenal«.
Abends: Nachdem ich Gruml an ihrem ersten Arbeitstag im Ackerkeller-Café besucht hatte, fuhr ich zum vereinbarten Treffpunkt. Vorher ging ich noch zum Radio-Eins-Bus – die Leute dort waren etwas hektisch, weil sie grad wieder auf Sendung gehen wollten. Die Panorama-Eröffnung („Brothers of the Head“) begann mit einer Panne. Es fiel immer wieder der Ton aus. Es wurde ein Soundcheck durchgeführt und mit 30 Minuten Verspätung begann dann der Film. Ich hatte große Probleme, etwas zu verstehen. Die englischen Schauspieler sprachen mit starkem Akzent (bis auf eine Nebenfigur). Danach stellten sich die Regisseure dem Publikum. Katja fand den Film total langweilig. Sie hat ihn sprachlich auch nicht so gut verstanden, aber garantiert besser als ich.

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