Berlinale für Anfänger

Auf vielfachen Wunsch nun doch ein Extra-Post für Berlinale-Anfänger aus meinen sieben Jahren Festival-Erfahrung. Das ist eine Einführung in das Festival mit einer Vorstellung der Sektionen, einem Überblick über die Informationsbeschaffungsmöglichkeiten und Tipps zum Kartenkauf. Insidertipps inklusive!

1. Die Berlinale ist ein Festival…

…kein Spaziergang in das nächstgelegene Multiplex am Samstagabend. Man steht lange für Tickets an, bei möglicherweise gar umsonst, bezahlt für bestimmte Filme sehr viel Geld, muss sich aufwendig informieren, bekommt aber trotzdem weniger Infos, weil ausführliche Kritiken erst am Aufführungstag oder bei Weltpremieren erst nach der Erstaufführung erlaubt sind. Mit anderen Worten: Man kauft eine viel größere Katze im Sack als beim normalen Kinofilm. Als nächstes sollte man wissen, dass einige Filme kurz danach ins Kino kommen. Wettbewerbsfilme sehr häufig. (Der Wettbewerbsfilm THE KINGS SPEECH startet sogar noch während der Berlinale. TRUE GRIT und PINA vier Tage danach.) Filme aus anderen Sektionen seltener. Am wahrscheinlichsten starten noch Filme aus dem Panorama und der Perspektive Deutsches Kino, wenn sie eine marktübliche Länge aufweisen. Am besten, man prüft das vorher.

 Es lohnt sich, ganz besonders in den ersten Tagen, nicht, sich für einen einzelnen Film anzustellen. Die durchschnittliche Wartezeit morgens beträgt dann an den Vorverkaufs-kassen zwei bis drei Stunden. Das Risiko, dass der spezielle Film ausverkauft ist, ist hoch. (Weiter unten nochmal Hinweise, welche Filme schnell ausverkauft sind.) Der Festival-Profi und Cineast will möglichst viele, möglichst sehr unterschiedliche Filme entdecken, Filme, die niemals ins Kino kommen. Er hat stets Alternativ-Filme parat. Kino-King Knut (Elstermann) hat den „ordentlichen Festivaldurchschnitt“ mal auf vier Filme pro Tag definiert. Mancher stellt sich vielleicht nur für einen Retro-Film an, der ihn als Kind mal begeistert hat und der nun restauriert über die Leinwand flimmert. Dann kann sich auch mal stundenlanges risikoreiches Anstehen lohnen. (Hier mal der Hinweis, dass Retro-Filme teilweise auch als sogenannte „Cross-Sektion“ in der GENERATION laufen und da eventuell billiger sind. Muss ich aber noch mal prüfen.) Wenn man lediglich Stars sehen will, dann gucke man ins Programm, wann der entsprechende Wettbewerbsfilm das erste Mal im Berlinale-Palast läuft und begebe sich 30 – 60 Minuten vor dem Filmstart zum Roten Teppich.

2. Der Aufwand, Filminfos zu bekommen, ist hoch!

Wenn man sehr, sehr viel Zeit hat, geht man auf die offiziellen Seiten vom FF Sundance und dem FF Toronto, wo einige Filme bereits liefen und recherchiert selbst in Blogs. Am informativsten sind natürlich Kritiken oder Fanberichte.
Wenn man etwas weniger Zeit zum Stöbern hat, kann man sich das gesamte Berlinale-Programm, alphabetisch nach Titeln geordnet, auf der offiziellen Berlinaleseite ansehen. Diese Seite ist fast identisch mit dem großen Berlinale-Katalog, den man für 17 € (Studenten 10 €) an den Merchandising-Ständen erwerben kann. (Im Katalog sind die Forums-Filme und die Filme der Perspektive Deutsches Kino nicht enthalten — die haben eigene Kataloge. Das Forum hat auch noch ein kostenloses Heftchen.) Mit Ausnahme des Forums-Katalogs beschränken sich alle Infos auf Credits und Synopsis. Der Katalog vom Forum bietet den Regisseuren eine Plattform, sich in einem Interview zu ihrem Film zu äußern.

Wenn man noch weniger Zeit hat, kauft man sich an den beiden Mittwochen vor der Berlinale den tip und/oder die zitty. Dort werden auf ca. 30 Seiten Programmschwerpunkte, Besonderheiten, Richtungen der gesamten Berlinale zusammenfassend beschrieben. Dazu gibt es ein Minibooklet mit dem gesamten Programm. Im Internet findet man auch in diversen Blogs Berlinale-Vorab-Texte.

Ausführliche Kritiken und Besprechungen dürfen in Deutschland, wie schon erwähnt, erst am Tag der Aufführung oder danach erscheinen (Tagespresse, Blogs wie z. B. Perlentaucher oder dieser hier 🙂 )

Knut Elstermann in der MaxX-Bar

Radio Eins mit Kino-King Knut Elstermann ist das offizielle Berlinale-Radio. Hier wird den ganzen Tag über das Festival berichtet und ab 22 Uhr live aus der MAXX-Bar am Potsdamer Platz. Am frühen Nachmittag, ich glaube so gegen 14–15 Uhr, werden auf Radio Eins täglich Karten für den Abend verlost. Die einzelnen Sektionen haben sich im Laufe der 60jährigen Festivalgeschichte herauskristallisiert – das führt heute dazu, dass das Festival ziemlich kompliziert und unübersichtlich geworden ist. Im Folgenden mal der Versuch eines Kurzüberblicks.

3. Sektionen und Schwerpunkt-Kinos

Eine Sektion unterscheidet sich von einer anderen darin, dass sie zu einem anderen Zeitpunkt und aus anderen Bedürfnissen heraus entstanden ist. Darauf wird hier jedoch nicht weiter eingegangen, das kann man googlen. Jede Sektion hat ihren eigenen Chef und ihren eigenen Filmpreis. Ich beschränke mich darauf, sie programmatisch zu umreißen und die Kinos zu beschreiben.

Der Wettbewerb ist das Hauptprogramm, das aus Filmen besteht, die, wenn sie nicht „Außer Konkurrenz“ (A. K.) laufen, um die Goldenen und Silbernen Bären konkurrieren. Diese werden von einer internationalen Jury vergeben, die jedes Jahr aus anderen Mitgliedern des Filmbusiness zusammengesetzt wird. Gemeinhin heißt es, der Wettbewerb zeige Stars und Blockbuster. Das stimmt so nicht. Es laufen zwar einige Mainstream-Filme, aber die sind nur dazu da, um Stars anzulocken. Es werden auch viele nicht-massenkompatible Filme gezeigt. Vielleicht kann man sagen: Im Wettbewerb laufen Filme von eher international bekannten Regisseuren, weniger Debütfilme. Häufig starten die Filme später im Kino. Für asiatische Filme, Filme aus Osteuropa und dem Nahen Osten gilt letzteres weniger. Erstaufführungen: Berlinale Palast Wettbewerbswiederholungen: Urania, Zoo Palast (nur in diesem Jahr nicht – wird restauriert), seit 2009 Friedrichstadtpalast. Vor letzterem „Kino“ möchte ich abraten, das ist eher eine Massenabfertigungshalle für Berlinale-Touristen, die vorrangig Wettbewerbsfilme sehen wollen. Die Urania ist auch nicht so der Burner. Beides umfunktionierte Säle. Der Berlinale-Palast dürfte das einzige Kino sein, das Plätze zuweist. Es gibt mehrere Ränge; Essen und Trinken sind verboten. Taschen müssen abgegeben werden. Ich habe mal erlebt, dass sich zwei Zuschauer, die auf den Rangen saßen, fast gekloppt haben. Einer wollte sich nicht anlehnen und der andere konnte dadurch die UT nicht sehen. Schrecklicher Bau! Seitdem der Friedrichstadtpalast hinzugekommen ist, sind die Wettbewerbsfilme nicht mehr so schnell ausverkauft. Die Wettbewerbsfilme sind die einzigen Filme, die teilweise auch mit deutschen Untertiteln gezeigt werden.

Hier will keine Kinoatmosphäre
aufkommen. Der Friedrichstadtpalast
kurz vor einer Aufführung. Berlinale
2009
Ende der 60er geriet die Berlinale in eine schwere Stagnationskrise. Es kam zu Abbrüchen und Protesten – aus diesem Gegenfestival ging 1971 ein eigenständiger Programmbereich, das Forum, hervor.

Hier liefen traditionell politische, experimentelle Filme sowie klassische Autorenfilme, wie sie die Nouvelle Vague und später der Neue Deutsche Film definiert haben. Was das politische anbelangt: Würde ich inzwischen nicht mehr als ein spezifisches Merkmal des Forums betrachten – es ist im Panorama mindestens ebenso präsent, wenn nicht gar noch mehr. Ganz besonders beliebt ist hier aber nach wie vor das asiatische Kino, insbesondere die Japaner. Es werden aber auch afrikanische Filme gefördert – das sind Raritäten – und ebenso lateinamerikanische Produktionen. Das Forum hat bestimmte Regisseure entdeckt und zeigt sie immer wieder. Teilweise sind sie aber inzwischen auch in andere Sektionen abgewandert. Stilistisch liebt diese Sektion die Durchbrechung von filmischen Konventionen. Die Unterscheidung von fiktiv und dokumentarisch spielt keine große Rolle, sondern im Gegenteil, verschwimmt häufig. Filme mit ungewöhnlichen Längen, wie z. B. in diesem Jahr die 278minütige HEAVENS STORY oder 2009 der 234 minütige LOVE EXPOSURE finden im Forum ihren Platz.

Forum-Kino Delphi in der Kantstraße. Sicht vom Rang.

Im Forum sind auch bestimmte Filmschulen verstärkt zu sehen, wie momentan z. B. die Berliner Schule. Aus dem Forum hat sich inzwischen eine weitere, noch experimentellere Richtung abgespalten: das Forum expanded. Dort laufen Filme, die auf narrative Strukturen im engeren Sinne verzichten und eher unter dem Begriff visuelle Kunstinstallationen zu fassen sind. Sie könnten auch in der Tate Modern oder im MoMA laufen. Die Vorführstätten des Forums: Kinos. Arsenal und Delphi. Beides sehr schöne Kinos, das Delphi natürlich noch mehr als das neu erbaute Arsenal. Die Vorführungen fürs Forum sind nicht so schnell ausverkauft. Es gibt allerdings Ausnahmen. Hier kann man auch noch Mittags oder am Abend am zentralen Vorverkaufsschalter antanzen und bekommt Karten.

Das Panorama ging 1986 aus der INFOSCHAU hervor. Hier läuft klassisches Arthouse-Kino, schwul-lesbische und politische Filme. Neu ist die Untersektion Panorama Dokumente, in der ausschließlich Dokus laufen, häufig über schwul-lesbische Leitfiguren, diskriminierte Gruppen, aber auch linke Agit-Prop-Filme. Leiter: Wieland Speck. Kinos: CinemaxX, Cinestar, International. Letzteres ist mein Favoriten-Kino. Es hat wie das Delphi einen Gong und einen protzigen Kinovorhang. Panorama-Filme sind relativ schnell ausverkauft. Der Film, der den Panorama- Publikumspreis erhalten wird, und der am letzten Berlinale-Tag zusammen mit der Preisverleihung gezeigt wird, gehört meist zu den ersten drei ausverkauften Filmen.

Seit 1978 hatte das Festival mit dem KINDERFILMFEST eine eigenständige Kinder- und Jugendsektion. Diese hat sich inzwischen ebenfalls weiter modernisiert: Sie heißt seit 2007 Generation und unterteilt sich in Kplus und 14plus. Bei den Kplus-Filmen gibt es eine Altersempfehlung, die 14plus-Filme sind allgemein ab 14. Unter den 14plus-Filmen waren Produktionen, die später als Erwachsenen-Arthouse-Filme im Kino vermarktet wurden. Das hier vorherrschende Genre: Coming-of-Age. Die Kplus-Filme werden live durch einen deutschen Sprecher übersetzt (eingesprochen), die 14plus-Filme laufen wie alle anderen Filme im Original mit englischen UT. Traditionelle Hauptspielstätten: normalerweise Zoo-Palast (außer in diesem Jahr), neu: Haus der Kulturen der Welt, Filmtheater am Friedrichshain, eigentlich auch Babylon Mitte, Colosseum. Die Generation, insbesondere die 14plus-Filme, gehört zu den schnell ausverkauften Sektionen.
Die Retrospektive wird von der Deutschen Kinemathek ausrichtet. Alte Filme werden zu einer thematischen Reihe zusammengefasst. Entweder werden Produktionen zu einem bestimmten Themenkomplex gezeigt. Das kann ein Filmformat sein, das mal in einer bestimmten Epoche populär war („70 mm – Bigger than Life“) oder Frauen im 50er-Film („Traumfrauen. Stars im Film der Fünfziger“) oder die Werkschau eines bestimmten Schauspielers oder Regisseurs. Das Besondere: Man kann in sehr kurzer Zeit ein ganzes Werk mit manchmal sehr aufwendig restaurierten Kopien sehen. Oft gibt es dazu eine Ausstellung im Filmhaus und die Deutsche Kinemathek bringt ein Extra-Buch heraus. Hier kann ich nicht sagen, ob die Filme schnell ausverkauft sind. Wohl eher nicht – man kann sie sich ja meistens auch in der Videothek ausleihen (je nach Thematik der Reihe und Bekanntheitsgrad).

Die Perspektive Deutsches Kino ist eine kleine, deutsche Reihe, die dazu dient, Newcomer, die direkt von den Filmhochschulen kommen, bekannt zu machen. Berlin-Filme sind hier schnell ausverkauft, ansonsten gibt es nicht so einen Run auf deutsche Filme. Es kommt wohl auf das Thema an. Dann gibt es noch diverse Kurzfilmreihen der einzelnen Sektionen, die Berlinale Specials, die Hommage (ebenfalls eine Retro-Reihe), die Yuppie-Reihe Kulinarisches Kino, in der man Filme zum Thema Essen sehen kann und dabei teilweise essen muss…

4. Das Regelwerk des Kartenkaufs

Der Kartenvorverkauf beginnt grundsätzlich immer am Montag der ersten Berlinalewoche, in diesem Jahr also am 7.2. Gegen eine zusätzliche Gebühr von 1,50 € können Tickets mit Visa oder Mastercard online gekauft werden, direkt über das Programm auf der Berlinaleseite. Die Karten müssen dann am Internetcounter in den Potsdamer Platz Arcaden unter Vorlage der ausgedruckten Bestellbestätigung abgeholt werden. Dort steht man nicht lange an. Ich habe das noch nie gemacht und kann daher auch nicht sagen, ob die Seite eventuell überlastet oder wie hoch das Internet-Kontingent ist. Generell gehen nur ganze wenige Premierenkarten des Berlinale Palasts in den öffentlichen Kartenverkauf. Für TRUE GRIT sind es vielleicht fünf bis fünfzehn Karten. Die bekommen dann die Leute, die die Nacht im Schlafsack vor den Arcaden verbracht haben (falls es in diesem Jahr solch Verrückte geben sollte).

Zentraler Vorverkauf

Es gibt drei zentrale Vorverkaufsstellen: Potsdamer Platz Arcaden, International, Urania.

Sehr unterhaltsam ist der zentrale Vorverkauf im Foyer der Arcaden. Man kommt mit vielen Leuten ins Gespräch, während die Medienleute herumstreifen wie um eine Beute und dann ziemlich dumme Fragen stellen. Der Verkauf beginnt jeden Tag um 10 Uhr. Um diese Zeit stehen in der Regel schon lange Schlangen vor den Ticketcountern. Mittwoch, Donnerstag und Freitag in der ersten Berlinale-Woche ist in der Regel die Hölle los. Es kommt zu langen Anstehzeiten, weil alle am ersten Wochenende zur Berlinale wollen. Hinzu kommt, dass viele nicht durchblicken. Sie brauchen ewig am Schalter und kaufen trotzdem nur wenige Tickets. Das ist sehr unprofessionell. Um nicht zu den Blockierern zu gehören, sollte man Folgendes beachten:

Wann kriege ich welche Karte?

Ich kann Karten drei Tage im Voraus kaufen, nur die Wettbewerbswieder-holungen schon vier Tage vorher. Ich bekomme immer Karten für den Friedrichstadtpalast, für den Publikumstag (letzter Berlinaletag), Berlinale-goes-Kiez-Kinos, für das HAU und die Veranstaltung Kulinarisches Kino.

Code

Am Counter sagt man grundsätzlich den sechsstelligen Code der Vorführung an. Er steht in diesen dünnen Programmheften, die überall in den Arcaden ausliegen. Die ersten zwei Ziffern stimmen mit dem Tag der Vorstellung überein (12 = 12. Februar).

Ausverkaufte Filme und Alternativplanung Ein Glück hat die Berlinale seit letztem Jahr die Digitalisierung entdeckt. Über den Ticketcountern hängen nun elektronische Tafeln mit den für diesen Verkaufstag erhältlichen Filmen. Dahinter Kästchen mit den noch vorhandenen Kartenkontingenten: Grün= alles im grünen Bereich; Gelb = kritische Phase; Rot = gnadenlos ausverkauft (siehe dazu aber weiter unten „Tageskasse“). Früher wurde das auf einer Papptafel mit einem Edding durchgestrichen – das bekam man gar nicht richtig mit. Nun kann man sich aber rechtzeitig auf den Ernstfall vorbereiten. Die Profis haben immer Alternativ-Filme in petto. Für solch eine Alternativ-Planung sind die Minibooklets aus tip und zitty sehr gut geeignet, weil dort alle Filme nach Uhrzeiten gelistet werden. Das geht mit diesen kostenlosen Programmheftchen nicht. Im Booklet sieht man ganz schnell die Filmlänge und das Kino. Jetzt muss man nur noch die Zeit zwischen den Kinos einkalkulieren.

Zitty-Mini-Booklet, Berlinale 2007

Seit eins, zwei Jahren gibt es auf der Berlinaleseite einen persönlichen Programmplaner, der einem Über-schneidungen anzeigt. Aber das nützt nur für die Favoritenplanung und, wenn man viele Leute kennt, die ebenfalls zur Berlinale gehen, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Man gibt das Login weiter, so, dass die anderen sehen können, wo man hingeht und wo man sich vielleicht treffen könnte.

Der Kartenkauf am Tag der Aufführung: Tageskasse

Eine weitere Alternative zum langen Anstehen ist die Tageskasse. Am Tag, an dem die Filme laufen, bekommt man nur noch Karten an der Tageskasse des jeweiligen Kinos, 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, im CinemaxX schon ab 10 Uhr, im Colosseum ab 12 Uhr. Ich habe festgestellt, dass die Tageskassen offenbar über eigene Kontingente verfügen. D.h. wenn ein Film im Vorverkauf als „ausverkauft“ deklariert wird, heißt das nicht, dass man an der Tageskasse keine Karte mehr bekommen kann. Es gibt kaum Anstehzeiten und als Schüler, Student, Behinderter, Arbeitsloser oder Wehrdienstleistender bekommt man 50% Preisnachlass.

Karten von Akkreditieren

Mit den kostenlosen Tickets von Presseakkreditierten kommt man nicht rein, da die dazugehörige Akkreditierung (rot) verlangt wird. Ich weiß nicht, wie das mit den Fachbesucherakkreditierungen (blau) ist. Ich hatte mehrfach eine und musste sie nie vorzeigen. Da das Kontingent für die Fachbesucher aber nicht so berauschend ist, wird es nicht häufig vorkommen, dass diese ihre Karten verschenken.

Na dann, viel Erfolg!

 

 

 

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Ein Kommentar zu Berlinale für Anfänger

  1. Christian sagt:

    Dankeschön! Da steigt die Vorfreude als First-Time Full-Time-Berlinaler.

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