Berlinale Tag 4 — aber mein erster

Na ja. Zuerst ein schwacher Kim Ki-duk — »Human, Space, Time and Human«, ein in diese vier Kapitel gegliederter Film, der in einer Dramaturgie der Enge eine gewalttätige und triebgesteuerte Menschheit auf einer Arche Noah zeigt, die nach ihrer Auslöschung wieder triebgesteuert und gewalttätig aufersteht. Dann der argentinische Forumsfilm »Con el viento«, der eigentlich ein Familiendrama erzählt, das aber nur schäumt. Am besten fand ich dann doch »Land«, ein mit Natives gedrehtes Drama, das die Beziehung zwischen den in Reservaten lebenden Indigenen und den Weißen drumherum vermutlich sehr realistisch zeigt.

Ein Platz, der Modernität ausstrahlen soll. Vor 28 Jahren waren hier nur Wiesen und aufrechtstehende Betonplatten. Jetzt sieht es hier so aus, als hätte ein Kind seine Bauklötzer aus Versehen fallen lassen.

Man bekommt viele Karten noch an der Tageskasse und es lohnt sich, eine Stunde vor Vorstellungsbeginn noch ins entsprechende Kino zu gehen. Das betrifft offenbar insbesondere die Filme, die nach 19 Uhr beginnen. Warum genau dann erst feststeht, wieviele Karten noch verkauft werden können, kann ich nicht sagen. Aber früh gibt es für abends oft noch keine Karten. Falls das jemand genauer erklären kann, darf er das gern kommentieren.

Des Weiteren: Erstmals können acht Filme der Berlinale gestreamt werden. Doch auch hier ist das Kontingent begrenzt.

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