Day Four — Part Two

Oh, da habe ich vorhin wohl zu viel rumgetönt: Von wegen keine schlechten Filme — es gibt sie. Da hatte ich mir doch einen japanischen Lückenfüller zwischen 18.30 Uhr und 22.45 Uhr-Vorstellung reingequetscht, den man unbedingt meiden sollte: »Ichujiku ne kao — Faces of a Fig Tree« (mißlungenes Regiedebüt). Allerdings fand die Frau links neben mir den Film »super« und die Leute rechts neben, sagten nur »nee!«, standen auf und gingen.

Auf den Film, der gleich um 22.45 Uhr startet, bin ich sehr gespannt. »Interview« war übrigens sprachlich überhaupt kein Problem, entweder hab ich mich inzwischen an amerikanische Filme gewöhnt oder aber das Sprachniveau der Filme ist gesunken. Eins steht jedenfalls fest: Bei einem Film mit literarischer Off-Stimme bin ich verloren. Steve Buscemi war übrigens nicht da, sondern nur die Produzenten. Frechheit! Mein Essen heute: eine Vollkornstulle in der U-Bahn (o.k.), ein Hot Dog mit knallhartem Brötchen (in dem verpeilten Imbiss am Zoo Palast, siehe »Day Four — Part One«), 2 Cheeseburger und gleich noch einen Dunkin-Donut (oh je!). Das reimt sich und ich bekomme eine Fast-Food-Lebensmittel-Vergiftung. Kosslick sollte mal diese Freßsektion für Snobs einstellen, und stattdessen nahrhafte, schnelle und preiswerte Imbiße für Cineasten durchsetzen. Außerdem würde ich gern mal einen Kommentar zum European Filmmarket hören! Wir Outcasts bekommen ja davon leider nix mit.

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