Insidertipps: Billig, gut essen während der Berlinale

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Buuuuurb!

Spätens, wenn man während des Films durch laute Magengeräusche unangenehm auffällt, stellt man fest, dass man schon seit Stunden hungrig ist. Das ist ja immer alles so streßig und dann auch noch essen müssen. Dabei gibt es an fast allen Spielstätten genügend Imbisse und Restaurants. Am größten ist die Auswahl in den Potsdamer Platz Arkaden. Dort gibt es eine Freßmeile im Erdgeschoß mit den üblichen Verdächtigen, von Asia Pavilion über Nordsee bis Sushi Circle. Ein echter Geheimtipp…
…ist der Italiener SALUMERIA, der eine leckere, kleine Lasagne für 2,70 € anbietet. Hinten bei ALDI kauft man sich dazu ein Wässerchen.
Falls man auf der Schönhauser Allee (Colosseum) unterwegs ist, findet man die üblichen Verdächtigen im Ground Floor der Schönhauser Allee Arcaden. Man kann aber auch noch ein Stück weiter in Richtung Pankow gehen, biegt dann rechts in die Wichertstraße (höchstens 5 Minuten vom Colosseum) und findet dort, in der Wichertstraße 4, den Italiner ISTANBUL LOKANTA, der über 50 Sorten Pizzas für 1,75 € verkauft. Nudeln gibt es ab 2,50 €. Direkt am Colosseum gibt es einen Hot-Dog-Stand.
Ein echter Härtefall ist die Karl-Marx-Allee. Das Kino International ist zwar ein wunderschöner Spielort, aber draußen wird man von realsozialistischen Betonklötzern erdrückt. Rechts neben dem Kino gibt es ein Café/Bar, wo man notfalls auch essen kann. Früher waren das die Räumlichkeiten der legendären Mokka-Milch-Eisbar, heute — na, ja, berurteilt selbst.
In dem Currywurstimbiss, direkt neben dem Zoopalast, hatten wir während der letzten Berlinale schon äußerst unangenehme Erlebnisse. Meiden! Wer sich vormittags im Delphi oder im Zoopalast Filme angesehen hat und eine Mittagspause einlegen will, sollte sich die beste Mensa von Berlin nicht entgehen lassen: Die Mensa der Technischen Universität (Mo-Fr, 11.00 Uhr — 14.30 Uhr), in der Hardenbergstraße 34, behauptet von sich selbstbewusst: »Wer bei uns nicht gegessen hat, hat in Berlin nicht studiert!« Hier der aktuelle Speiseplan. Man braucht jedoch eine MensaCard des Studentwerks — deshalb fragt man am besten einen Studenten, ob er das Essen erst mal über seine Karte bezahlt. Es gibt aber auch in der Cafeteria im Hauptgebäude etwas zu essen, das man auch bar bezahlen kann.
Was es beim Babylon/Volksbühne an guten Möglichkeiten gibt, recherchiere ich am Samstag, wenn ich zu UN CHIEN ANDALOU in die Volksbühne gehe. Bis dahin, erst mal: Guten Appetit!

Nachtrag: Auf die schnelle an der Volksbühne essen, geht nur am Rosenthaler Platz, wo sich eine Dönerbude befindet. Ansonsten gibt es neben dem Babylon ein recht beliebtes Restaurant, ich glaube, es ist ein Grieche, der auch Tapas anbietet. Aber da braucht man etwas Zeit.

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Ein Kommentar zu Insidertipps: Billig, gut essen während der Berlinale

  1. b-city sagt:

    Der »Italiener« Istanbul Lokanta ist übrigens ein Türke 😉

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