Meine Berlinale (2)

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Kathi hat am Nachmittag eine Wettbewerbskarte eines Akkreditierten zugesteckt bekommen, wird aber ohne Akkreditierung nicht eingelassen. Also Achtung, Achtung!! Keine Akkreditierten-Karten verschenken oder annehmen — die Kontrollen haben sich verschärft!!!!!! Karte sollte möglichst vor der Vorstellung zurückgegeben werden, damit der Platz nicht verfällt.

Gegen 9.40 Uhr — der Potsdamer Platz ist noch relativ leer — bin ich am Ticket-Counter für die akkreditierten Fachbesucher und vollkommen perplex, dass sich nur wenige Leute Karten holen. Ich bin sofort an der Reihe und nun weiß ich auch warum: Viele Karten sind schon weg, weil der Counter schon ab 8.30 Uhr offen hat. Upps!
Darunter »Sturm« von Hans-Christian Schmid (das ist jetzt vielleicht weniger überraschend), aber, dass sich noch so viele für die Doors interessieren (»When you´re strange«, Tom DiCillo) hätte ich nun wirklich nicht gedacht. Auch »Suicide«, ein »Generation«-Film über einen Teenager, der seinen Selbstmord als Semesterabschlussvideo drehen möchte, ist schon weg. Filme, von denen ich gedacht hätte, dass sie zuerst weggehen würden wie »Ricky« von Ozon (»8 Frauen«) sind hingegen noch da. Na gut, muss ich mich eben mit einem Baby mit Superkräften begnügen — der Trailer kommt irgendwie äußerst nichtssagend daher.

Am Nachmittag fummel ich an meiner Liste herum, schlafe, lese Kataloge und warte auf den Abend. Fortsetzung folgt…

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