Pressenotiz zu Jens Balzer (BERLINER ZEITUNG, 13.2.)

Manchmal frage ich mich, ob manche Journalisten nicht den falschen Beruf gewählt haben. Jens Balzer, BERLINER ZEITUNG, S.26, schreibt unter der Überschrift: »Wettbewerb. Mein Teilchen, dein Teilchen.« (»Elementarteilchen«): »Nunmehr, da das ungeheure Geheimnis endlich gelüftet werden darf, wollen wir Sie, liebe Leser, jedenfalls noch kurz darüber in Kenntnis setzen, dass »Elementarteilchen«, die durch Oskar Roehler und Bernd Eichinger vorgenommene Verfilmung des gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq, tatsächlich so weinerlich, frauenfeindlich, reaktionär, gedankenarm und arschlangweilig wie die literarische Vorlage ist.« Das ist eine objektive, ausgewogene und tiefgehende Auseinandersetzung. Danke, Herr Balzer!

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2 Kommentare zu Pressenotiz zu Jens Balzer (BERLINER ZEITUNG, 13.2.)

  1. atropina sagt:

    und genau deshalb lieben wir ihn. den balzer:
    recht hat er!!

  2. punne sagt:

    balzer-bashing ist offenbar in! man basht halt immer die, die noch ein echtes herz in der brust haben und nicht nur so ein weinerlich-wabbliges sülzestück, das permanent zittert vor angst, nicht ausgewogen genug zu sein.
    tatsächlich haben manche journalisten den falschen beruf, aber das sind zumindest im kulturressort immer noch die »entweder-oder«-schreibwichte, die besser in der wissenschaft oder wenigstens im wirtschaftsteil aufgehoben wären.
    zu kunst gehört leidenschaft, und wer ohne leidenschaft über kunst urteilt, versteht sie nicht, im guten wie im schlechten!

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