BERLINALETAGEBUCH: Westernday

Am trüben Freitagmorgen wird auf Radio Eins TRUE GRIT verrissen. Jeff Bridges sei zwar phänomenal, aber es fehle das Coensche „Alleinstellungsmerkmal“. Die Dialoge würden zu sehr an der Vorlage kleben. Auch im Netz wird viel gemeckert. Mir ist es doch noch gelungen, an DER MARSHALL zu kommen. Musste es in der Videothek vorbestellen und nachts abholen, weil nach mir schon wieder jemand bestellt hatte. TRUE GRIT dann im Double Feature, erst das Original von 1969 bei mir zu Hause, das mich nicht gerade vom Hocker reist, danach das Remake im Friedrichstadtpalast. Dafür dass der Film schon in zwei Wochen startet ist der Saal ziemlich gut gefüllt. … Ach, kommt! Ist zwar nicht der große Wurf, aber so schlecht, wie er gerade von einigen gemacht wird, ist der Film nun auch wieder nicht. Er ist natürlich bei weitem kein herausragender Coens. Warum er jetzt für 10 Oscar nominiert ist, versteh ich zwar auch nicht, aber diese komische Oscar-Verleihung war doch noch nie ein Qualitätsmerkmal.

 

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